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Endlich “Nele & Paul”

Es ist soweit, endlich startet die Leserunde zu “Nele & Paul” von Michel Birbæk. Das Buch lag schon so lange hier und ich durfte nicht damit beginnen. Weil ich mir die Möglichkeit nicht entgehen lassen wollte, es zusammen mit anderen und vor allem dem Autor selbst zu lesen.

Michel Birbæk entdeckte ich erst letztes Jahr, als ich “Beziehungswaise” las. Es hat nicht lange gedauert, bis “Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr” und “Was mich fertig macht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen” folgten. Vielleicht war es gar nicht so falsch, die Bücher dem Erscheinungsdatum nach falsch herum zu lesen. So war ich schon überzeugt und habe über kleinere Schwächen in “Was mich fertig macht …” hinweg gesehen, die mich sonst vielleicht davon abgehalten hätten, mehr von ihm zu lesen.

Immer wieder interessant sind die Parallelen zwischen den verschiedenen Büchern. Die Varterfiguren sind sich recht ähnlich, die Mutter in “Nele & Paul” kommt mir auch schon vage bekannt vor, wird hier aber das erste Mal näher vorgestellt, bisher waren eher die Väter/der Vater die Hauptperson.

Was mich immer wieder von seinen Büchern überzeugt ist der lockere und spritzige Stil. Es macht einfach Spaß sie zu lesen, auch wenn sie einen emotional manchmal an empfindlichen Stellen treffen. Das ist nämlich die zweite Stärke seiner Bücher: sie transportieren starke Emotionen ohne je kitschig zu werden.

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