Archiv für 20. April 2010

Role Play Convention 2010 in Köln

Am 17. und 18. April fand in Köln die Role Play Convention (RPC) 2010 statt. Eine Con die sich um alles was irgendwie mit Rollenspiel zu tun hat dreht, aber auch so einiges für die anderweitigen Interessen des typischen Rollenspielers zu bieten hat, also Fantasy in verschiedensten Varianten oder auch das Mittelalter.

Im Mittelpunkt standen aber eindeutig Rollenspiele jeglicher Art. Ob Live Action Role Player, Table-Top-, Pen & Paper- oder Computerspieler, jeder konnte sich hier informieren, ausprobieren und auch gleich vor Ort ausrüsten. Es gab verschiedene Stände mit LARP-Ausrüstung, Rollenspiel-Utensilien, Büchern, Informationen über unterschiedliche Events wie zum Beispiel das Drachenfest oder die Ring-Con und noch vieles mehr.

Wer gerne Brett- oder Kartenspiele spielt, konnte auch einiges gleich live testen, zum Beispiel die neue Dominion Erweiterung „Die Alchemisten“. Natürlich gab es auch einen Stand mit sämtlichen Munchkin Varianten. Ich wurde beim Stand von Trollart schwach, ein putziger Schulterdrache ist in meiner kleinen Drachenherde eingezogen. Auf dem Mittelaltermarkt gab es neben einigen Metständen auch verschiedene Stände mit der üblichen Ausstattung und ein paar, zur Mittagszeit stark belagerte, Essenstände. Das wunderschöne Wetter mit viel Sonnenschein lud einen direkt dazu ein, es sich mit einer Portion Kartoffelecken in der Sonne gemütlich zu machen.

Wie eigentlich meist auf solchen Veranstaltungen, war das Publikum bunt gemischt. Auch wenn „bunt“ bei hauptsächlich dunkel gekleideten Menschen vielleicht eine etwas unpassende Beschreibung ist. Das war aber auch das einzige, was die meisten Besucher gemeinsam hatten. Vom unauffälligen Mittvierziger über den „typischen“ Computerzocker bis zum LARP-Spieler in Gewandung und dem ein oder anderen Charakter aus Fantasy- oder Science Fiction Werken war alles vertreten. Auch Steam-Punk-Charaktere begegneten einem, für mich noch etwas relativ neues.

Die musikalische Untermalung auf dem Mittelaltermarkt fand ich teilweise etwas unpassend. „Let it be“ hat einfach so gar nicht zur Stimmung der Con gepasst. Besser fand ich da schon die Vorführung einer mir bis dahin unbekannten Sportart namens „Jugger“. Die Spieler aus zwei gegnerischen Teams versuchen einen Hundeschädel im Feld des Gegners zu platzieren, wobei sie sich gegenseitig mit stabähnlichen „Pömpfen“ auszuschalten versuchen. Wer damit berührt wird, muss für eine vorgegebene Zeit aussetzen. Ein sehr actionreicher Sport mit kurzen aber spannenden Runden.

Als Leseratte lag mein Hauptinteresse natürlich bei den Lesungen. Es wäre zwar auch reizvoll gewesen, mal das ein oder andere Spiel zu testen, die Tische waren aber immer gut belegt. Am Stand von Werkzeugs gab es neben einer sehr gelungenen Auswahl an Büchern auch etliche interessante Autoren-Lesungen. Die für mich auch der Hauptgrund waren, auf der RPC vorbei zu schauen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, gleich so viele Autoren der deutschen Fantasy, deren Bücher ich so schnell wie möglich nach Erscheinen lese, an einem Tag zu sehen? Ein Bericht über die Lesungen von Oliver Plaschka, Markus Heitz, Christoph Hardebusch und ein bisschen Bernhard Hennen folgt demnächst.

“Fledermausland” in eurem Wohnzimmer

Ihr würdet gerne öfter mal eine Lesung hören, aber die, die euch interessieren, sind meist zu weit weg? Oder euch packt im letzten Moment doch noch die Faulheit und ihr seid zu bequem, noch einmal von der Couch auf zu stehen und sich auf den Weg zu machen? LovelyBooks hat dafür eine geniale Lösung: die Livestream Lesungen aus dem Gartenhaus. Die Autoren kommen damit quasi zu euch ins Wohnzimmer. Ihr könnt es euch in bequemen Klamotten auf der Couch gemütlich machen, die Chips auspacken und gleichzeitig die Lesung verfolgen.

Am nächsten Mittwoch, dem 21. April, liest Oliver Dierssen ab 19.00 Uhr aus seinem Erstlingswerk “Fledermausland”. Das Buch habe ich am Wochenende verschlungen und mich köstlich amüsiert. Jetzt freue ich mich um so mehr auf die Lesung.

Wer Fragen an den Autor hat, kann sie im Anschluss an die Lesung über Twitter stellen. Meiner Meinung nach eine tolle Einrichtung von LovelyBooks. Solltet ihr nicht viel mit lustiger Fantasy anfangen können, schaut euch doch mal die noch kommenden Lesungen an, vielleicht ist dort etwas für euch dabei. Oder ihr stöbert in den schon vergangenen. Ein weiterer Vorteil der Online-Lesungen: sollte man an dem Termin keine Zeit haben, kann man zumindest die Lesung jederzeit nach holen. Nur die eigenen Fragen wird man dann nicht mehr los.

Da ich verschiedene Meinungen dazu gehört habe: hört ihr lieber Lesungen zu Büchern die ihr noch nicht kennt oder lest ihr, wie ich, lieber vorher das Buch?

Gewinnerin im Ostergewinnspiel

Ostern ist zwar schon ein paar Tage her, der Osterhase hat aber trotzdem noch etwas zu tun. Im Ostergewinnspiel wurde Melanie von Fortuna erwählt, sie hat ein von der Autorin Lea Korte persönlich signiertes Exemplar von “Die Maurin” gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Allen anderen Teilnehmern danke ich für die Teilnahme und drücke die Daumen für das nächste Mal.

Wer trotzdem gerne ein signiertes Buch hätte, kann sich die auch auf einer der Lesungen von Lea Korte holen. Zum Beispiel am 5. Mai in Bad Kreuznach. Dort liest sie ab 16.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus aus “Die Maurin”. Weitere Lesungstermine findet ihr auf Lea Kortes Homepage. Sie ist den ganzen Mai auf Lesetour, sicher auch mal in eurer Nähe.

Tief beeindruckt

Am Freitag lag, pünktlich zu meinem Kurztripp zur Roleplay Con in Köln, ein Buch im Briefkasten. “Und im Zweifel für Dich selbst” von Elisabeth Rank aus dem Suhrkamp Verlag, herzlichen Dank an den Verlag. Also wurde die Reiselektüre, wie eigentlich immer, in letzter Sekunde nochmal umgeworfen. Für die Hinfahrt blieb es bei “Fledermausland” von Oliver Dierssen, zum einen als Einstimmung auf die RPC, zum anderen wegen der Online-Lesung nächsten Mittwoch. Für die Rückreise habe ich aber das neue Buch eingesteckt und “Das Orangenmädchen” von Jostein Gaarder musste zu Hause bleiben.

Beide Bücher haben mich positiv überrascht. Ich hatte zwar vom Thema her auf gute Bücher gehofft, aber beides sind Erstlingswerke. Da kann die gute Idee ja auch mal weniger gut umgesetzt sein. Hier nicht, “Fledermausland” hat mich vortrefflich unterhalten. Es kann trotz erheblicher Gefahr für Leib und Seele doch recht lustig zugehen, wenn man feststellen muss, dass Vampire, Zombies und Oger nicht nur Phantasiegestalten sind. Zumindest wenn Oliver Dierssen darüber schreibt.

“Und im Zweifel für Dich selbst” hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich meine, teilweise etwas merkwürdigen, Abteilgenossen problemlos ausblenden konnte. Das Thema ist eher traurig und das Buch lässt einen nachdenklich zurück. Aber das hatte ich auch erwartet, wenn davon berichtet wird, wie man mit dem plötzlichen Tod des Freundes zurecht kommen soll. Wie das Leben einfach weiter gehen soll, wenn doch nichts mehr ist wie zuvor.

Ausführlichere Rezensionen und ein Bericht zur Roleplay Con folgen demnächst. Das letzte Buch muss ich erst mal verarbeiten. Es ist kein Werk, nachdem man sich gleich das nächste schnappt und weiter liest. Es verlangt nach einer kleinen Pause, der Zeit sich auch nachträglich noch damit zu befassen.

Markus Heitz – Judassohn

Judassohn

Sia ist ein „Kind des Judas“, Angehörige einer besonders mächtigen Vampirart. Sie wacht über ihre menschlichen Nachkommen, damit diese nach ihrem Tod nicht ebenfalls als Vampire wieder erwachen. Doch eines Tages findet sie bei einem Besuch ihrer Nachfahren ein grausames Blutbad vor. Ein Feind, der sie lange gesucht hat, nimmt grausame Rache für das, was sie ihm vor zwei Jahrhunderten antat.

„Judassohn“ ist wieder einmal ein richtiger Pageturner, fängt man damit an, kann man es kaum noch aus der Hand legen. Als Fortsetzung zu „Kinder des Judas“ tauchen natürlich einige Personen daraus auf, aber der Leser trifft auch Charaktere aus „Ritus“, „Sanctum“ und „Blutportale“ wieder. Handlungsstränge dieser Bücher werden hier zum Teil noch einmal aus anderer Sicht beschrieben und vertieft. Daher ist es auf jeden Fall ratsam, diese Bücher vor „Judassohn“ zu lesen. Den man auch ohne die Vorkenntnisse versteht, aber die Verknüpfungen zu den anderen Romanen machen doch einen ganz besonderen Reiz aus.

Dank dieser Verbindungen spielt „Judassohn“ auch zum Großteil im 18. Jahrhundert, der Zeit zu der auch „Ritus“ und „Sanctum“ spielen.  Mir gefallen die historischen Teile immer etwas besser als die gegenwärtigen, da Heitz es einfach meisterhaft versteht, die vergangene Atmosphäre aufleben und den Leser ganz und gar in ihr eintauchen zu lassen.

Wer Heitz schon öfter gelesen hat weiß, dass man als Leser nicht zimperlich sein darf was Gewalt angeht. Auch hier geht es öfter mal ziemlich brutal zu, was will man bei Vampiren und Werwölfen auch anderes erwarten. „Kinder des Judas“ war mir stellenweise fast etwas zu blutig, würde man es verfilmen bräuchte man wesentlich mehr Filmblut als in „Kill Bill“. In „Judassohn“ fand ich den Blutlevel angemessener, auch wenn es wahrlich nicht selten fließt.

Auf was ich gerne hätte verzichten können, sind die Erotikszenen. Kommt es mir nur so vor, oder werden die von Roman zu Roman länger? Besser auf jeden Fall nicht, ein paar ansprechendere Synonyme für die männliche Anatomie hätten vielleicht wenigstens für Abwechslung gesorgt.  Dass er der Mischung von Vampiren und Marquis de Sades Praktiken nicht widerstehen konnte, kann ich ja noch nachvollziehen. Zum Glück beschränkten sich die extremen Szenen auf den mittleren Teil des Buches.

Trotz dieses kleinen Mankos ein sehr gutes Buch, das mich Markus Heitz treu bleiben lässt. Er gehört zu den wenigen Autoren, von denen ich mir jedes neue Werk so schnell wie möglich besorge. Weil er immer wieder mit gleich bleibender oder sogar steigender Qualität für gute Unterhaltung sorgt, sowohl in der klassischen als auch in der Dark Fantasy.

Im Dezember erscheint als dritter Vampirthriller aus seiner Feder die Fortsetzung „Judastöchter“, auf die ich jetzt schon sehr gespannt bin. Perfekte Lektüre für die Weihnachtstage.

Judassohn – Markus Heitz
686 Seiten, Knaur
ISBN 9783426652251, 14,95 €

Neuer Versuch mit Jostein Gaarder

Nachdem ich mit “Das Weihnachtsgeheimnis” von Jostein Gaarder nicht so recht warm wurde, hatte ich mit dem Autor eigentlich schon abgeschlossen. Eine Kollegin liest ihn aber sehr gerne, daher wollte ich ihm dann doch noch eine Chance geben, vielleicht hatte ich ja nur das falsche Buch erwischt. Etwas kurzes schien mir auch geeignet, also habe ich heute als Friseurlektüre (“Grabesgrün” von Tana French war mir zu dick für die Handtasche) mit “Das Orangenmädchen” von Gaarder begonnen. Bisher sieht es aus, als hätte ich vorher wohl wirklich das falsche Buch erwischt, es gefällt mir sehr gut.

Worum geht es? Gregs Vater starb, als er gerade mal vier Jahre alt war. Seine Erinnerungan an ihn bestehen fast nur aus Fotos und Videos. Doch zehn Jahre später taucht ein Brief auf, den sein Vater ihm kurz vor seinem Tod schrieb.  In diesem Brief erzählt er seinem Sohn von einer Liebesgeschichte, die er selbst erlebt hatte. Durch diesen Brief lernt Greg seinen Vater erst kennen. Der Hauptteil des Buches besteht aus diesem Brief.

Das Warten während der Tönung hat nur für die ersten 40 Seiten gereicht, die haben mich aber gleich gefesselt, so dass die Friseurin erst mal auf sich aufmerksam machen musste, als die Zeit abgelaufen war. Das Buch gibt es momentan übrigens als Hardcover in der Brigitte Edition für nur 9,95 Euro. Das Cover gefiel mir viel besser als die der Taschenbücher, deshalb durfte es bei mir einziehen. Es ist ganz schlicht orange mit ein paar, wen wundert es, Orangen darauf.

Terminstau am 21. April

Normalerweise sind Termine an Mittwochabenden für mich gar keine Frage: da bin ich schon belegt. Jeden Mittwoch treffen sich nämlich Würzburgs Blogger, Twitterer, Blogleser und Sonstige zum Bloggerstammtisch, jetzt schon seit einem ganzen Jahr.

Nächsten Mittwoch, am 21. April, könnte ich allerdings in Entscheidungsnöte kommen. Neben dem Stammtisch bietet der Abend nämlich auch eine Lesung von Wolfram Eilenberger aus  seinem Buch “Finnen von Sinnen” (Von einem, der auszog, eine finnische Frau zu heiraten, Blanvalet, ISBN 97837645003574) im Theater am Neunerplatz als Alternativprogramm an.

Als wäre die Entscheidung noch nicht schwer genug, entdecke ich gerade noch die Meldung, dass am selben Abend um 19.00 Uhr auf Lovelybooks eine Livelesung von Oliver Dierssen aus “Fledermausland” (Heyne, ISBN 978-3453266636) stattfindet. Die könnte man sich natürlich auch nachträglich noch anschauen, aber dann kann man keine Fragen mehr stellen. Das Buch will ich sowieso schon lange lesen. Vielleicht würde ich das am Wochenende noch schaffen.

Entweder ich entscheide mich am Mittwoch spontan, oder ich muss die Würfel um Rat fragen. Warum mögen alle den Mittwoch so sehr? Die Woche hat sieben Tage, verteilt die interessanten Termine doch in Zukunft etwas weiträumiger. ;)

Irene Dische – Großmama packt aus

Großmamapacktaus

Großmama erzählt. Von ihrer Jugend, aus der Zeit als sie Ihren Mann kennen lernte, wie die Gestapo sie zu einer Scheidung zwingen will, weil er ein zum Katholizismus konvertierter Jude ist. Sie berichtet von seiner Flucht, ihrer Auswanderung nach Amerika und wie sie sich in dem neuen Land zu Recht zu finden versuchen.

„Großmama packt aus“ ist einfach schön. Ich würde nicht behaupten, dass das Buch spannend ist, aber bei Seite legen wollte ich es doch nie. Es lullt einen ein, lässt ein Teil haben an der Geschichte der Familie Rother, in der Antisemitismus nicht das einzige Problem ist. Besonders schön war die Entwicklung der Großmutter, aus deren Sicht das Buch erzählt wird. Anfangs trägt sie die Nase ziemlich hoch, hat ihre Familie doch Verbindungen zum Adel. Ihre Tochter ist eine einzige Enttäuschung. Doch mit der Zeit wird sie verständnisvoller und milder, lernt ihre Tochter so zu lieben, wie sie nun mal ist, sieht auch den Rest der Welt mit anderen Augen. Sie wird einem immer sympathischer, bis man sich am Ende fast wünscht, auch so eine Großmutter gehabt zu haben.

Ein Buch, für das man in der richtigen Stimmung sein sollte, da es einige bittere Seiten des Lebens zeigt. Trotzdem ist es auch ein Wohlfühlbuch, weil die Frauen der Familie trotz allem zusammen halten. Der Humor kommt dank des Schreibstils auch nicht zu kurz, auch wenn er ab und an ein wenig schwarz angehaucht ist. Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, weil ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für einen ruhigen Tag genau die richtige Lektüre.

Großmama packt aus – Irene Dische
384 Seiten, Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 9783423135214, 9,90 €

Post von und für Fforde-Infizierte

Heute hatte ich eine doppelt tolle Überraschung im Briefkasten. Sogar doppelt doppelt. Einmal schon alleine die Tatsache, dass ich Post von lieben Freunden bekam. Das ist immer eine schöne Überraschung. Das zweite war die Karte an sich, die für alle die Jasper Ffordes “Thursday Next” Reihe mögen gemacht ist. Inzwischen habe ich ja einige mit dieser Buchreihe angesteckt, die Kartensenderin war eine der Ersten die ich infiziert hatte. Genug geschrieben, jetzt lasse ich Bilder sprechen. Alle Fforde-Freunde wissen was gemeint ist, alle anderen dürfen kopfschüttelnd weiter ziehen. ;)

battenberg

Warum doppelt doppelt? Die Karte war zu klein für alle notwendigen Mitteilungen, daher bekam ich gleich zwei davon. :)

Demnächst wollte ich Band zwei mal wieder lesen, was als Lesezeichen dienen wird ist wohl klar.

Genrehopping

Gerade hüpfe ich mal wieder fröhlich durch die Genres. Zu Ostern gab es Kinder- und Jugendliteratur (“Saphirblau”), als Kontrastprogramm folgte Dark Fantasy (“Judassohn”). Die wurde von weniger düsterer Fantasy abgelöst (“Die Magier von Montparnasse”). Heute morgen habe ich erst noch ein wenig in einem historischen Roman geschmökert (“Die Maurin”) aber im Laufe des Tages dann festgestellt, dass ich endlich mal wieder einen Krimi lesen will.

Deshalb geht es jetzt auch mit “Grabesgrün” von Tana French weiter. Der liegt schon eine ganze Weile auf dem SUB, weil er mehr als, die bis vor kurzem nur erlaubten, 300 Seiten hat und mir gesagt wurde, dass ich ihn wohl nicht mehr aus der Hand legen würde. Mal sehen ob dem so sein wird, auf jeden Fall freue ich mich gerade richtig auf spannende Lektüre.

Damit hätte ich für diese Woche auch meine Standardgenres abgedeckt. Wie man vielleicht merkt, habe ich leichten Nachholbedarf. Bei einer Diät wäre das der Jojo-Effekt. Monatelange weniger lesen, um dann am liebsten 24 Stunden am Stück nur noch zu lesen.