Ein Jahres-Abschluss-Stöckchen
30. Dezember 2009 von Emily
Katrin hatte auf Buchsaiten eine schöne Stöckchen-Idee zum Abschluss des Jahres, das ich gerne mitgenommen habe.
-Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
“Die Beschenkte” von Kristin Cashore und “Die Monster von Templeton” von Lauren Groff. Beide wurden mir mit den Worten “Das könnte was für Dich sein” in die Hand gedrückt, bei beiden hatte ich erstmal leise Zweifel. Aber meine Kolleginnen kennen mich anscheinend doch ganz gut.
Beide Bücher haben mich sofort gefesselt und ich hatte sehr schöne Lesestunden mit ihnen.
- Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
„Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman. Das Thema klang sehr interessant, die Ausführung war dann aber so zusammenhanglos und er verlor sich gerne mal in für mich weniger interessanten Themen, dass ich das Buch abgebrochen habe.
- Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Michel Birbæk mit „Beziehungswaise“, „Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr“ und „Was mich fertig macht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen“. Er schreibt emotional ohne kitschig zu werden, angenehm zynisch und sehr direkt. Ich mag seinen Schreibstil und freue mich schon sehr auf die Leserunde zu „Nele & Paul“ mit Autorenbegleitung auf leserunden.de.
- Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Das ist schwierig, dieses Jahr gab es einige sehr schöne Cover. Zum Beispiel „Die Monster von Templeton“, schlicht in schwarz-weiß, aber mit vielen Details aus dem Buch. „Arkadien erwacht“ von Kai Meyer hat ebenfalls ein wunderschönes Cover, das man nach der Lektüre auch erst wirklich versteht. Ich mag es, wenn das Cover zum Buch passt, was gerade in der Fantasy leider nicht immer der Fall ist. Aus dem gleichen Grund gefiel mir auch das sehr minimalistische Cover zu „Zwei an einem Tag“ von David Nicholls so gut, genau wie das Buch beschränkt es sich auf die beiden Charaktere. „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss hat ebenfalls ein wunderschönes Cover, auch wenn es der „Mantel und Stab“- Manier folgt, die sich gerade in der Fantasy breit macht. Es gab noch viele weitere Cover, die nicht ganz unschuldig daran waren, dass ich mir das dazu gehörige Buch gekauft habe.



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Ach mensch, die “Beschenkte” hatte ich doch schon fast wieder vergessen… ich glaube ich komme doch nicht drumrum sie mal zu lesen
Danke für deine Antworten und Guten Rutsch!
Katrin