Heute Abend habe ich ein kleines Buch dazwischen geschoben, da ich mal wieder ganz gemütlich ein paar Stunden schmökern wollte. Der Titel lässt die Kürze des Buches kaum erahnen, da er mit “Was mich fertig macht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen” alles andere als kurz geraten ist.
Michel Birbaek scheint eine Vorliebe für überlange und leicht seltsame Titel zu haben, zumindest bei seinen früheren Werken. Dieses hier ist sein erstes Buch, das zweite ist “Wenn Männer der Strand sind, sind Frauen das Mehr”. Beim nächsten Buch wurde der Titel mit “Beziehungswaise” dann wesentlich kürzer und prägnanter, sein neuestes Werk bleibt mit “Nele & Paul” auf dem neuen, kurzen, Weg.
“Nele und Paul” ist dann auch das einzige Buch, welches mir von Birbaek noch fehlt. Mal sehen, ob ich auf die Taschenbuchausgabe warten kann oder ob ich doch irgendwann schwach werde. Ich mag seinen direkten und manchmal rotzfrechen Schreibstil einfach, er nimmt kein Blatt vor den Mund. Trauer und Freude liegen hier so nah beinander wie im wirklichen Leben.


