Dicke Dunkelheit
28. Juni 2009 von Emily
Da ich seit gestern eine Woche Urlaub habe, wurde auch gleich die Urlaubslektüre begonnen. Ungeachtet der nicht geringen Anzahl ungelesener Bücher hatte ich mir “Das Lied der Dunkelheit” von Peter V. Brett als Urlaubsbuch gegönnt.
Gestern Abend habe ich damit angefangen, inzwischen bin ich auf Seite 320. Muss ich noch mehr dazu sagen? So bin ich ziemlich schnell durch die 800 Seiten durch, was meinen restlichen Vorhaben für den Urlaub nur gut tun kann. Sonst käme ich ja zu gar nichts mehr.
Was ich aber nicht ganz verstehe, ist das enorme Volumen des Buches. 800 Seiten sind für ein Fantasybuch normaler Durchschnitt, es sieht aber aus, als hätte es mindestens 1200 Seiten. Das macht das Lesen nicht wirklich einfacher, im Bett sogar fast unmöglich. In die Leselotte passt es auf Grund der Breite des Rückens auch nicht mehr rein. Warum macht man das? Meint der Verlag vielleicht, Fantasyleser brauchen dicke Schmöker? Oder wollen sie damit den Preis von 15,00 Euro rechtfertigen? Den zahle ich inzwischen für die meisten Fantasybücher, da sie statt als Taschenbuch in Broschur erscheinen. Dafür muss man mich nicht mit Muskelkater quälen.
Aber der Inhalt macht die erschwerten Lesebedingungen wirklich wett. Ich bin froh, mal wieder auf meinen Bauch gehört zu haben, der schon seit Wochen immer wieder meinte, ich solle das Buch unbedingt kaufen.


