Vielleicht waren die letzten Bücher einfach zu gut. Vielleicht hat auch ein Krimi als Ablenkung nicht gereicht, um “Der Name des Windes” nicht mehr als Maßstab zu sehen. Auf jeden Fall begeistert mich meine aktuelle Lektüre nicht wirklich.
Vince Eberts “Denken sie selbst!” habe ich nach knapp über hundert Seiten abgebrochen. Irgendetwas fehlte. Es weder besonders lustig, noch geistreich. Vielleicht liegt es an der Schriftform, gehört oder gesehen habe ich ihn noch nicht. Aber als ich bei dem Gedanken daran nochmal hundert Seiten davon lesen zu sollen innerlich leise stöhnte, habe ich es aufgegeben. War ja auch nur ausgeliehen. Mit Dank zurück.
“Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn” von Markus Heitz begeistert mich leider gerade auch nicht wirklich. Normalerweise verschlinge ich seine Bücher und kann mich kaum davon trennen. Dieses blubbert so vor sich hin. Die Handlung ist bisher sehr übersichtlich, die Beschreibungen seltsamer Wesenheiten überwiegen. Ärgerlicher sind für mich aber kleine Logikfehler. Gerade noch stand der Alb splitterfasernackt vor seinen Feinden, kurz darauf greift er ein Sklavenhalsband quasi aus der Luft. Und warum sollte ein Volk eine Seite seines Landes extrem befestigen, die andere Seite aber gänzlich ungesichert lassen? Solche Sachen stören mich, da vergeht mir die Lust zum weiterlesen. Werde ich trotzdem tun, da ich seine Bücher bisher immer sehr mochte und auf eine Steigerung hoffe. Aber nach bisher 270 Seiten ist das Fazit eher durchschnittlich.




