Am 12. Februar diesen Jahres hätte Darwin seinen 200. Geburtstag gefeiert, wenn die Lebenserwartung des Homo sapiens nicht wesentlich geringer wäre.
Da Verlage ja gerne Geburts- und Todestagsjubiläen zum Anlass nehmen, die werte Leserschaft ausgiebigst über die gefeierte Person zu informieren, werden wir auch dieses Mal mit einer wahren Flut an Darwinbüchern überschwemmt.
Da mich die Evolution schon lange fasziniert, muss ich mich gerade sehr zusammen reißen, um nicht Großeinkäufe zu starten. Jürgen Neffes Buch, in dem er von seiner Wiederholung der Reisen Darwins berichtet (“Darwin. Das Abenteuer eines Lebens”) lacht mich schon lange an, zusammen mit David Quammens Darstellung von Darwins Leben und Erkenntnissen (“Charles Darwin: Der große Forscher und seine Theorie der Evolution”). Bei beiden will ich aber auf die Taschenbuchausgabe warten.
Bis dahin tröste ich mich mit dem heute erstandenen “Der kleine Darwin: Alles was man über Evolution wissen muss” von Ernst Peter Fischer. Nachdem ich eine begeisterte Rezension darüber las, konnte ich nicht mehr widerstehen. Ein Darwinjahr ganz ohne Darwinbuch kann ja auch nicht sein.


