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Auf vielen Wegen unterwegs

Mal wieder lese ich einiges parallel und durcheinander. “Mängelexemplar” von Sarah Kuttner ist geliehen, das lese ich natürlich nicht beim Essen. Dummerweise ist das meine Hauptlesezeit. Dafür hatte ich dann, weil mir nach leichter Lektüre war, Liane Moriartys “Ein Geschenk des Himmels” angefangen. Bisher sind 80 Seiten gelesen, es hat mich noch kein bisschen gefesselt. Mal sehen, ob ich es überhaupt weiter lese.
Spontan bekam es dann nämlich Konkurrenz von Trudi Canavans “Die Rebellin”. Das Buch wurde mir schon vor einer halben Ewigkeit geliehen. Normalerweise behalte ich geliehene Bücher nicht lange, aber das hier war eine Geisel, meine “Wächter des Tages” haben im Austausch dafür die Welt bereist. “Die Rebellin” wollte ich lange nicht wirklich lesen, weil die Meinungen sehr nach Standardfantasy klangen, nichts besonderes. Jetzt habe ich doch mal reingelesen, und es liest sich tatsächlich ganz schön. So kommt es dann bald auch wieder in sein eigentliches Zuhause, nachdem meine Wächter nach langer Wanderschaft auch wieder bei mir angekommen sind.
Da die Bücher für die Handtasche alle zu dick oder großformatig sind, lese ich unterwegs “Ein Sommernachtstraum” von Shakespeare. Handliche und fesselnde Lektüre.
Wieder mal eine bunte Mischung, aber das ist bei mir ja normal.

Monatsrückblick März 2009

Im März hatte ich keinen Urlaub, statt dessen eine Prüfung, das hat sich auch auf das Lesepensum nieder geschlagen. Es war der Monat der dünnen Bücher, insgesamt habe ich 1830 Seiten gelesen.

Oliver Plaschka – Fairwater oder die Spiegel des Herrn Bartholomew ++

Ein fantastischer Genremix, der den Deutschen Phantastik Preis 2008 verdient hat. Mein Buchtipp für diesen Monat.

William Shakespear – König Lear +

Hat mir entgegen meiner Vorurteile sehr gut gefallen und die “Angst” vor Klassikern genommen.

Alan Weisman – Die Welte ohne uns -

Wurde nach zwei Dritteln abgebrochen, da es mir doch zu verworren war und nicht das, was ich erhofft hatte.

Nick Hornby – How to be good +

Ganz gut, aber von allen bisher gelesenen Hornbys der schwächste.

Hape Kerkeling – Ich bin dann mal weg ++

Ein sehr persönlicher Reisebericht über den beschwerlichen aber doch faszinierenden Jakobsweg.

Gegenwärtige Narretei

Ja, ich lese immer noch an “Fool” von Christopher Moore. Nachdem ich mich an die ziemlich derbe Sprache gewöhnt habe, gefällt es mir auch ganz gut. Leider kommt es aber bei weitem nicht an seine anderen Bücher heran. Vielleicht überrascht es mich gegen Ende aber auch noch.

Eine Freundin hat mir heute “Mängelexemplar” von Sarah Kuttner ausgeliehen. Das hat mich ja schon eine Weile gereizt, aber ich mag die Verlagspolitik der “großen Taschenbücher” nicht, entweder Taschenbuch oder Hardcover. So ist das nichts halbes und nichts ganzes. Deshalb blieb ich standhaft, habe mich aber umso mehr gefreut als sie berichtete, dass sie es gerade liest. Da sie innerhalb von zwei Tagen durch war und es ihr sehr gut gefiel, hoffe ich auf eine angenehme Wochenendlektüre. Und habe eine neue Motivation, “Fool” endlich zu beenden.