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"Ein Sommernachtstraum"

Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich mich bei einem Buch von William Shakespeare köstlich amüsieren würde, ich hätte ihm wohl einen Vogel gezeigt. Doch es ist geschehen, bei der Lektüre von “Ein Sommernachtstraum” habe ich mich das ein oder andere mal beim lachen erwischt.

Endlich kenne ich auch die Vorlage, die schon in so manch anderem Buch verarbeitet wurde. So kam mir die Szene mit den Schauspielern, die die Rollen verteilen, so bekannt vor. Jetzt weiß ich auch wieder woher, aus Terry Pratchetts “Lords und Ladies”. Was mich wiederum daran erinnert, dass ich die Hexenreihe von ihm endlich mal weiter lesen könnte.

Schade fand ich, dass in meiner Ausgabe (Hamburger Leseheft) Puck zu Droll wurde. Das habe ich erst nach dem Lesen herausgefunden, bei den Namen werden doch ganz unterschiedliche Assoziationen geweckt. Das Droll kein Troll sein soll war mir klar, aber ich habe wohl zuviele Bücher von Christoph Hardebusch gelesen und bekam die Bilder eines Trolls kaum aus dem Kopf.

Da es mir gerade soviel Spaß macht, habe ich mir als nächsten Shakespeare “Viel Lärm um nichts” bestellt. Da die Stücke so schön handlich sind, eignen sie sich auch perfekt als “Handtaschenlektüre” für unterwegs.

4 Kommentare.[ Hinterlasse einen Kommentar ]

  1. Der da drüben

    Zu Terry Pratchett kann ich nur sagen: Nimm die Originale! Genau, Trau Dich™! Im Zweifel leihe ich die Dir auch. Bloß nicht die Übersetzungen. Nein, nein, nicht gut. Dämlich sogar. Isch sach Dir das!
    Übrigens, fleißig, fleißig, habe den Feed abonniert :)
    Und jetzt rate mal, wer ich bin ;)

  2. Du hast ja Recht, die Wee Free Men habe ich auch auf Englisch gelesen und wüsste gar nicht, wie man diesen genialen Dialekt ordentlich übersetzen sollte. An einen “Erwachsenen-Pratchett” hatte ich mich im Original noch nicht rangetraut. Eigentlich Blödsinn. Werde es mal testen.

    Wer Du bist? Mein Gehirn ist vor dem Frühstück anscheinend noch nicht leistungsfähig genug. Ich kenne zwar jemanden der mir seit Jahren zu den Originalen rät, der aber auch weiß, dass ich von ihm keine Bücher ausleihe. ;) Bekomme ich noch einen Tipp?

  3. Ich muss grad ganz breit grinsen. Ich habe nämlich gestern “Alles über Shakespeare” von Charlotte Lyne ausgelesen und sie hat es wirklich geschafft, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, nach den desolaten Schulerfahrungen, es doch noch einmal mit William zu versuchen. Dein Beitrag bestärkt mich darin. :-)

    LG
    Melli

  4. @Melli: Versuch es! Mach Dir nicht zuviele Gedanken darum und lies es wie jedes andere Buch auch. An den Schreibstil gewöhnt man sich schnell. Es lohnt sich. :)

    LG
    Emily

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