Nachdem ich es schon wieder geschafft habe, beide Parallellektüren am selben Tag zu beenden, lese ich gerade nur ein einziges neues Buch. Ob das so bleibt ist fraglich, aber wie immer habe ich gute Vorsätze. Da das Buch bisher auch sehr fesselnd ist, hat es gute Chancen meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu behalten. Nur seine Größe könnte ihm da zum Verhängnis werden, für die Handtasche ist es nämlich nicht geeignet.
Was mich gerade so fesselt? “Die Bücherdiebin” von Markus Zusak. Von vielen empfohlen, scheinbar hatten sie recht, es liest sich wirklich sehr gut.
Für Fantasyfreunde noch ein Tipp, in der aktuellen “Bücher” gibt es ein Fantasyspecial. Es enthält ein Essay von Dietmar Dath (Autor von “Die Abschaffung der Arten”) darüber, ob Fantasy wirklich “schlechtere” Literatur ist. Anschließend ein Bericht wie Patrick Rothfuss mit seinem Buch “Der Name des Windes” einen Fantasygegner bekehren konnte. Zu guter Letzt noch ein Überblick, was man aus dem Bereich der Fantasy lesen und kennen sollte. Wobei ich mit der Aufzählung nicht so ganz einverstanden bin. Warum wird immer Hohlbein mitgenannt, wer schon über 200 Bücher geschrieben hat kann ja wohl kaum Qualität liefern. Wenn es um gute deutsche Fantasy geht, gibt es inzwischen einige Autoren die hier genannt werden könnten.
Manchmal wundert mich der schlechte Ruf der Fantasy überhaupt nicht. Aufgeschlossene Menschen wollen es mal testen, landen bei Hohlbein und verteufeln es hinterher. Kann ich ihnen nicht verübeln. Aber lasst euch gesagt sein, es geht auch ganz anders.


