
Klappentext:
Nach “Die Elfen” und “Elfenwinter” das neue, märchenhafte Epos von Bestsellerautor Bernhard Hennen über die geheimnisvollen Geschöpfe aller Zeiten.
Ein Zeitalter lang haben sie die Geschicke der Welt bestimmt, doch nun beginnt das Licht der Elfen zu verblassen. Einzig die Königin Emerelle und ihr Schwertmeister Ollowain stellen sich den übermächtigen Trollen. Als Emerelle mit der Kraft ihrer Magie einen der goldenen Albenpfade zerstört und so tausende Trollkrieger ins Nichts stürzen, scheint das Reich der Elfen gerettet. Doch über das zerrissene goldene Netze dringen dunkle Schatten ins Herzland. Schatten, die das Schicksal aller Völker Albenmarks bedrohen …
Meine Meinung:
“Elfenlicht” beginnt kurz nach dem Ende von “Elfenwinter”.
Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Im ersten Teil ziehen Ollowain und die Lutin Ganda aus, um herauszufinden wie die Yingiz wieder aus Albenmark vertrieben werden können. Die Lutin fielen mir in den Bänden vorher gar nicht auf. Hier spielen sie eine sehr wichtige Rolle. Die Rotmützen wurden schon vorher erwähnt, dass es Lutin sind war mir allerdings entgangen. Man erfährt einiges über dieses wundersame Volk. Ganda hat mich wirklich fasziniert.
Im zweiten Teil taucht der Devanthar wieder auf, hier erfährt man einiges über den Orden der Tjuredpriester. Auch Melvyn erscheint, der Wolfself, Sohn von Alfadas, ebenso Kadlin. Der Krieg gegen die Trolle entfacht aufs neue.
Im dritten Teil verbinden sich alle bisher erzählten Geschichten, alle Fragen werden geklärt und Rätsel gelöst. Sovieles hing miteinander zusammen, was einem erst hier bewusst wird.
Durch das ganze Buch zieht sich, wie schon im zweiten Band, die Frage wer wohl das Königsgeschlecht des Alfadas fortsetzt. Ulric, Kadlin oder doch Melvyn? Alle drei begegnen so oft dem Tod, es bleibt bis zum Ende spannend.
Außerdem erfährt man in diesem Band sehr viel über Emerelle. Über ihre Vergangenheit und auch wie schwer es ist ihre Verantwortung zu tragen. Man bekommt für manche ihrer Entscheidungen in den ersten beiden Bänden eine Erklärung, kann ihre Gedanken nachvollziehen. Ganz Albenmark gewinnt neue Facetten, mit jeder neuen Information, von denen man in diesem Band wieder viele bekommt.
“Elfenlicht” ist genauso gut wie die ersten beiden Bände. Bernhard Hennens Schreibstil gefällt mir mit jedem Buch besser. Längen gab es für mich nicht in diesem Band. Ich hoffe, es wird eine Fortsetzung der Elfenreihe geben. Es sind noch genügend Jahre zwischen “Elfenlicht” und den “Elfen” zu füllen, außerdem möchte ich immer noch gerne wissen, wie es Nuramon weiterhin erging.


