
Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die dreizehnjährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden … Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen wird niemanden kaltlassen. »Das bewegende Porträt einer zerrissenen Familie. Jede Figur ist lebendig, jede Situation wahr. Jodi Picoult gelingt es, ihre Leser bis zur letzten Seite zu fesseln – mich inbegriffen.« Elizabeth George
Meine Meinung:
Schon wieder ein Klappentext, der nur halb stimmt. Anna wurde geboren um ihrer Schwester Kate, die an Leukämie leidet, das Leben zu retten. Mit dreizehn Jahren soll sie ihr eine Niere spenden. Sie weigert sich, und will sich vor Gericht das Recht erstreiten, selbst über ihren Körper entscheiden zu können.
Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln aller Beteiligen erzählt. Dank der Erinnerungen der Mutter und des Vaters erfährt man mit der Zeit die ganze Geschichte von Anfang an. Man kann die Standpunkte aller gut nachvollziehen. Ich konnte für mich nicht entscheiden was richtig ist und bin froh, dass ich so eine Entscheidung bisher nicht treffen musste.
Neben der Entscheidung Annas handelt das Buch auch davon wie es ist, wenn man eine todkranke Schwester, ein todkrankes Kind hat. Wie man damit umgeht, dass im einen Moment noch alles in Ordnung ist, im nächsten kann es schon um Leben und Tod gehen. Wie man dieses Leben meistern und möglichst lebenswert machen kann.
Das Buch hat mich sehr berührt. Wie schon gesagt, kann man alle Protagonisten verstehen, sowohl die, die meinen das richtige zu tun, als auch die unentschlossenen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, habe jede Minute genutzt um es weiter zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, man ist sofort in der Geschichte drin. Das Ende hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen. Es war ungewöhnlich, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es passt zu der Geschichte.








