Klappentext:
Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt.
Meine Meinung:
Eher ein historischer als ein Horrorroman, auch wenn die Frage ob Vlad der Pfähler, alias Dracula, doch noch lebt sich durch das ganze Buch zieht. Ist die Legende wahr? Auf der Suche nach der Antwort folgt man mehreren Historikern bei ihren Recherchen, meist in Form von Briefen oder Berichten. Im zweiten Drittel wird es etwas zäh, aber nicht so schlimm, dass ich das Buch hätte weglegen wollen. Das letzte Drittel wird schnell wieder sehr spannend, am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es gibt einige Überraschungen.
Die Herbst-/Winterzeit ist die richtige Zeit für dieses Buch, Dämmerung und Kerzenschein vertiefen die düstere Stimmung des Buches wunderbar. Ganz nebenbei erfährt man noch einiges über die Geschichte Istanbuls, Bulgariens und Ungarns. Vorallem natürlich über Vlad, aber auch über die Kirchengeschichte und die Politik, nicht nur im 15. Jahrhundert sondern auch im 20. Jahrhundert.



