
Der dritte Band aus der Thursday Next Reihe.
Klappentext:
Die Welt der Literatur gegen alle möglichen Missetäter zu verteidigen, ist eine ehrenvolle, aber auch nervenaufreibende Aufgabe. Wen wundert es also, dass Thursday Next sich zu ihrem Mutterschaftsurlaub in die tiefsten Tiefen des Brunnens der Manuskripte zurückzieht. Genauer gesagt auf ein gemütliches Flug-/Hausboot in einem drittklassigen, unlesbaren Krimi, der wahrscheinlich nie veröffentlicht wird. Hier kann sie sich auf die Große Dienstprüfung der Jurisfiktion vorbereiten. Aber das Leben im Brunnen der Manuskripte ist nicht ungefährlich: Es ist ein Mörder in diesem Roman unterwegs, der sich auf Jurisfiktion-Agenten spezialisiert hat. Text-Grand-Central will das neue Betriebssystem Ultra-Word mit aller Gewalt durchsetzen.
Meine Meinung:
Wie schon die ersten beiden Bände ist auch dieser einfach toll. Wer verrückte Ideen gepaart mit literarischen Anspielungen mag, ist hier auf jeden Fall richtig.
Fforde hat es geschafft, das Jane Austen jetzt auf meiner Leseliste steht. Einige andere Titel haben mich neugierig werden lassen und ich habe mir mal Informationen darüber besorgt. Obwohl die Geschichte von Anna Karenina “Im Brunnen der Manuskripte” sicher unterhaltsamer dargestellt wurde. *g*
Fforde ist einer der wenigen Autoren, die ich für Fußnoten nicht verfluche. Das Fußnotofon ist eine seiner typischen verrückten Ideen. Es gibt sogar Spamnachrichten.
Wer gut genug Englisch kann, sollte seine Bücher auf jeden Fall im Original lesen, da so unglaublich viele Wortspiele darin vorkommen. Aber auch die Übersetzungen sind wirklich sehr gelungen. Zum Beispiel kommen in diesem Band immer wieder Anspielungen auf die Rechtschreibreform vor.
Beim Schreiben dieses Beitrags grinse ich schon wieder vor mich hin wie der Warrington-Kater, ehemals bekannt als Chishire Cat. *g*






